Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen können Urlaub in fernen Reisezielen machen. Insbesondere bei Langstreckenfügen sollten jedoch einige Besonderheiten beachtet werden. Bei rechtzeitiger Planung sind beispielsweise auch weite Flugreisen für Patienten mit Herz- oder Atemwegserkrankungen möglich.

Immer wieder kommt die Frage nach einer erhöhten Thrombosegefahr durch Flugreisen oder lange Bus- und Autoreisen auf. Wie kann – und sollte – man sich davor schützen?

Sommerzeit, Reisezeit... für viele die schönste Zeit des Jahres. Sie wollen eine (Fern-)Reise unternehmen, um Land und Leute kennenzulernen, oder einfach nur unter Palmen zu entspannen? Sie freuen sich darauf schon lange im Voraus?

Aber wie sieht es aus mit der medizinischen Versorgung am Urlaubsort? Was birgt das Urlaubsland für gesundheitliche Risiken, z.B. durch andere klimatische Bedingungen oder niedrigeren hygienischen Standard?

Heftiges Brennen beim Wasserlassen und eine deutlich erhöhte Frequenz des Wasserlassens sind die typischen Anzeichen für einen Harnwegsinfekt (HWI). Man schätzt, dass jede zweite Frau einmal in ihrem Leben einen HWI durchmacht, Männer deutlich seltener.

Die Zahl der Krankheitstage aufgrund von seelischen Leiden nimmt in Deutschland seit Jahren stetig zu. Nach Angaben der Krankenkasse BKK, die jährlich einen "Gesundheitsatlas" veröffentlicht, wurde bereits bei fast 10 Prozent ihrer Versicherten eine "depressive Episode" diagnostiziert. Immer häufiger wird auch ein sogenanntes Burn-out-Syndrom festgestellt – es betraf bereits 1,2 Prozent der Versicherten.