Der Darm ist ein Teil des Körpers, mit dem man sich kaum beschäftigt, wenn alles gut läuft. Sobald Komplikationen auftreten, kann er jedoch massive Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.

Ein nicht seltenes Problem ist das Reizdarmsyndrom (RDS). Verschiedenen Schätzungen zufolge leiden rund 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung in westlichen Nationen darunter – und zwar mehr Frauen als Männer.

Die gute Nachricht zuerst: RDS hat keine wirklich schwerwiegenden Folgen: Weder erhöht sich das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, noch verringert sich die Lebenserwartung. Im Vergleich zu chronischen Darmentzündungen handelt es sich also um das kleinere Übel.

Sehr unangenehm ist die Krankheit trotzdem oft für die Betroffenen. Zu den Symptomen zählen Schmerzen im Bauchraum sowie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten – bei manchen Patienten herrschen Verstopfungen vor, bei anderen eher Durchfälle oder Blähungen.

Um Betroffenen und ihren Angehörigen erste Tipps zum Umgang mit dem Reizdarmsyndrom an die Hand geben, haben wir ein Info-Blatt zusammengestellt, das unter anderem Ernährungshinweise enthält. Sie können es hier herunterladen:

www.hausaerzte-habenhausen.de/images/kurz-info_reizdarm.pdf